Patchwork Teppich

Patchwork Teppiche

Patchwork Teppich – ein auffälliger Allrounder

Wenn das kein Highlight ist? Ein bunter Teppich ist vermutlich das Erste, was Ihren Gästen in Ihrem Wohnzimmer auffällt. Tatsächlich, dieses Schmuckstück ist kaum zu übersehen, auch wenn es nicht sonderlich groß ist.

Der Patchwork Teppich ist ein Einrichtungsgegenstand mit Charakter, ja, er ist sogar etwas eigensinnig. Er passt sich nicht an, sondern fordert heraus und bestimmt den Stil.

Der Teppich will bewundert werden, er möchte gerne im Mittelpunkt stehen. Lassen Sie ihn gewähren und setzen Sie Ihre Einrichtung gekonnt in Szene – dank dem auffälligen Allrounder, dem Patchwork Teppich!

 

 


Wohnideen und Stilkonzepte

Jeder Patchwork Teppich besitzt eine eigenartige atmosphärische Ausstrahlung, jeder ist etwas Besonderes und Originelles. Wir zeigen Ihnen, dass sich ein solcher Teppich in ganz unterschiedliche Stile integrieren lässt und eine ästhetisch anspruchsvolle Ergänzung von mehreren Einrichtungs-Lösungen darstellt. Unseren Rundgang durch das Haus beginnen wird mit der Diele. Hier wirkt der bunte Teppich einladend und gemütlich. Die übrige Einrichtung kann gerne zurückhaltend gestaltet werden.

Im Wohnzimmer bildet der Teppich mit seinen verspielten Motiven und intensiven Farben die optische Mitte des Raumes. Wenn Ihr Zimmer im Landhaus oder Vintage Stil eingerichtet ist, dann bietet sich ein Teppich im Patchwork Look geradezu an. Zum Country Style und einigen lockeren Loft Konzepten passt der munter-fröhliche Teppich ebenfalls.

Im Schlafzimmer ist der Teppich ein weicher Bettvorleger, im Gang oder Flur – ein praktischer Läufer, der den Schmutz auffängt und die Schritte leiser macht. Ganz besonders freut sich ein Kind über den neuen kunterbunten Teppich.

Im Kinderzimmer ist der Patchwork Teppich besonders willkommen. Der Teppich ist ein Spiel- und Tobeplatz, mal eine Kampfarena, mal eine Wiese und ab und zu sogar – das offene Meer. Alles ist möglich, wenn die Fantasie mitspielt. Patchwork, reich an Mustern und Farben, ist ideal, um die Vorstellungskraft eines Kindes anzuregen und das Kleine zum Spielen zu inspirieren.

Noch ein kurzer Blick ins Badezimmer – ein Badeteppich im Patchwork Stil durchbricht das übliche triste Weiß und setzt einen lebensbejahenden Akzent.

Zum Schluss ein Abstecher in die Küche: Wenn Sie in der Küche öfters Ihre Mahlzeiten einnehmen, dann versuchen Sie diesen Raum etwas wohnlicher zu gestalten. Den kompakten Esstisch samt den Stühlen auf die Teppich-Wiese stellen – und schon wirkt die sonst streng funktionell eingerichtete Küche mit einem mal gemütlich.

Unser Tipp: Ein Patchwork Teppich muss nicht unbedingt auf dem Boden liegen, sondern kann gerne als ein ausgefallenes Wandobjekt den Raum zieren. Zwei gleiche Teppiche – einer auf dem Boden, der andere – an der Wand – machen jedes Zimmer unverwechselbar.

Patchwork Teppich – Wie entsteht er?

Bevor Sie sich für einen neuen Teppich im Patchwork Style entscheiden, informieren Sie sich über die unterschiedlichen Techniken. Handgeknüpft, gewebt oder getuftet – die Technik bestimmt nicht zuletzt das äußere Erscheinungsbild des Teppichs, aber auch sein Gewicht und die optimalen Einsatzbereiche. Wir präsentieren Ihren eine recht kurze Einführung in die an sich ziemlich schwere Materie „Teppich-Herstellung“.

  1. Handgeknüpft. Das ist eine der ältesten Techniken und immer noch, vor allem im Vorderen Orient, weit verbreitet. Das ist praktisch die reine Handarbeit: Auf eine Kette aus Baumwolle oder Wolle werden Flormaschen eingeknüpft. Als Material für die Maschen dient in der Regel Wolle, es können aber auch die feinen Seidenfäden sein. Nach einer Reihe Knoten folgen eine oder zwei Reihen Schussfäden. Es sind Millionen Knoten, jede davon per Hand gebunden – eine Million Knoten pro Quadratmeter ist keine Seltenheit. Die Teppiche werden meist nach dem zuvor von einem Designer oder Künstler entworfenen Muster geknüpft. Das Patchwork-Muster kann direkt eingeknüpft werden, aber es gibt auch aus alten Teppichen erstellte Patchwork Teppiche. Um einen solchen Teppich herzustellen, werden aus mehreren Teppichen die am besten erhaltenen Abschnitte herausgeschnitten und zu einem neuen Teppich zusammen gefügt.
  2. Webteppich. Die meisten in Europa verkauften Teppiche sind maschinengewebt. Es sind riesenhafte computergesteuerte Anlagen, die aus Tausenden verschiedenfarbigen Fäden einen Teppich knüpfen. Prinzipiell unterscheidet sich diese Technik nicht sehr stark vom Handknüpfen, nur dass die mühselige Arbeit dem Menschen von einer intelligenten Maschine abgenommen wird. Am häufigsten werden die sogenannten Doppelwerk Webteppiche hergestellt. Dabei webt die Maschine gleichzeitig zwei Teppiche, die zunächst miteinander durch den Flor verbunden sind. Ein Messer schneidet diese sogenannte Doppelware auseinander und trennt die beiden identischen Teppiche. Ein Webteppich besitzt zwar nicht diese edle Patina eines echten handgewebten Teppichs, qualitativ handelt es sich dabei aber um eine hochwertige Ware. Unser Tipp: Ist das Muster auf der Rückseite klar zu erkennen und wirkt sauber, handelt es sich um einen „durchgewebten Teppich“ – ein Qualitätsprodukt.
  1. Getuftete Teppiche. Beim Tuften werden die Fäden auf dem Trägergewebe so befestigt, dass es sich große Schlingen bilden. Dafür müssen sie Fäden durch spezielle Greifer fest gehalten werden. Werden die Schlingen anschließend durch geschnitten, nennt man das Material Velours. In jedem Fall entsteht eine flauschige, urgemütliche Optik. Auch haptisch sind Tufting-Teppiche ein schönes Erlebnis. Wie auch bei den geknüpften Teppichen, dann ein Patchwork-Muster gleicht eingewebt werden, oder aber werden einzelne Stoff-Stücke miteinander zu einem bunten Teppich zusammen genäht.

Teppiche richtig pflegen

Patchwork Teppich richtig reinigenOb handgeknüpft, gewebt oder getuft – ein Patchwork Teppich braucht regelmäßige Pflege. Lassen Sie sich dabei von den Hinweisen des Herstellers leiten, besonders was die Maschinenwäsche betrifft. Sehr wichtig sind die Angaben zur Farbechtheit des Produkts, denn ist ein Teppich nicht farbecht, soll dieser mit größtmöglichen Vorsicht behandelt werden.

Hier unsere besten Tipps zur Teppichpflege:

  1. Saugen, aber schonend! Besonders handgeknüpfte Teppiche dürfen nicht mit voller Stärke gesaugt werden.
  2. Flecken sofort abtupfen, nie versuchen, sie abzureiben. Beim Reiben geht der Schmutz noch tiefer in die Fäden ein und ist kaum zu entfernen.
  3. Mit Salz können einige hartnäckige Flecken eingeweicht, danach mit Küchenkrepp oder Klopapier entfernt werden.
  4. So wenig wie möglich Flüssigkeit verwenden, lieber Reinigungsmittel in Pulverform nehmen.
  5. Auch wenn es teurer ist, professionelle Teppichreinigung ist oft vorzuziehen, besonders wenn es sich um wertvolle Unikate handelt.
    Patchwork-Teppich selber nähen?

 

Wenn Sie ein echtes Einzelstück bei Ihnen zu Hause beherbergen möchten, dann können Sie sich an die nicht ganz einfache Aufgabe heran trauen, einen Teppich selbst zu nähen. Wichtig sind dabei zwei Dinge: Zum einen, widerstandsfähige Materialien und zum anderen eine rutschfeste Unterlage.

Es können ein Teppichklebeband sein, Teppich-Stopp Spray oder sogar Gummiringe, die unter die Ecken des Teppichs geklebt werden. Wenn Sie dagegen aus bunten Stoffresten ein sympathisches Wandobjekt nähen möchten, haben Sie es einfacher. Es ist keine Unterlage notwendig, dafür aber eine Stange – damit Ihr Patchwork Teppich nicht durchhängt.